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Stiftung Select für Menschen in Not

Auf der ganzen Welt leiden Menschen unter den Auswirkungen von Naturkatastrophen oder Kriegen, unter dem Fehlen von Ressourcen oder Infrastruktur. Auch unser unmittelbares Umfeld ist zunehmend geprägt von sozialen und wirtschaftlichen Problemen durch Arbeitslosigkeit, demographischen Wandel oder ökologische Veränderungen.

Stiftung Select für Menschen in Not hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lebenssituation von Menschen in Notlagen zu verbessern. Dies bedeutet sowohl, direkte Hilfe und Unterstützung zu gewähren, als auch, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten - je nach Bedarf und Bedürftigkeit.

Menschen in Notlagen sollen in ein selbst bestimmtes Leben zurückkehren können. Stiftung Select für Menschen in Not unterstützt daher gezielt Initiativen, die den Betroffenen für diesen Weg eine neue Perspektive geben.

Masern-Impfungen im Süd-Sudan

MasernimpfungZu den zentralen Herausforderungen der Länder der Dritten Welt gehört der Kampf gegen Krankheiten. Während Masern in Deutschland eine harmlose Kinderkrankheit sind, kann diese hoch infektiöse Krankheit bei Menschen ohne Impfschutz zum Tode führen. In ärmeren Ländern und Konfliktgebieten stellen Masern inzwischen eine der fünf Haupttodesursachen dar. Dort, wo nicht systematisch geimpft wird und die Menschen ohnehin geschwächt sind, sterben bis zu 20% der Erkrankten. Impfungen hingegen sind leicht möglich und zeigen überdeutliche Erfolge.

Stiftung Select für Menschen in Not unterstützt ein Projekt der Aktion Afrika Hilfe im Bereich der Masern-Prävention im Süd-Sudan, wo die schwierigen Hygiene- und Klimabedingungen zyklische Masernausbrüche verursachen. Über 5.600 Kinder und Jugendliche werden gegen Masern geimpft, zugleich werden die Menschen vor Ort in medizinischem, logistischem und hygienischem Wissen zur Selbsthilfe ausgebildet. Neben einer Reduzierung der Kindersterblichkeit wird damit eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen vor Ort erreicht.

Brunnenbau in Äthiopien

BrunnenbauZahlreiche Länder der Erde haben mit dem Problem unzureichender Versorgung mit Frischwasser und Entsorgung von Abwasser zu kämpfen. Die Folgen sind Krankheit, Armut, Umweltzerstörung und wirtschaftliche Stagnation in den betroffenen Ländern. Verändert sich der Umgang mit Wasser nicht grundlegend, werden im Jahr 2015 über die Hälfte der Weltbevölkerung unter Wasserarmut leiden. In Äthiopien als einem der ärmsten Länder der Welt haben sogar nur 20% der Bevölkerung Zugang zu sauberem Trinkwasser. Nachweislich werden rund 35% aller Krankheiten durch unsauberes Trinkwasser verursacht.

Stiftung Select für Menschen in Not unterstützt die Deutsche Welthungerhilfe beim Bau eines Tiefbrunnens in Äthiopien. In der ländlichen Gemeinde Sodo wird neben der Wassergewinnung und der Versorgung mit Trinkwasser auch die Eigeninitiative der Bevölkerung gestärkt, die sich selbst um Nutzung, Pflege und Wartung ihres neuen Tiefbrunnens kümmern muss.