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Stiften statt Spenden

Der Entschluss zu helfen gehört zum Verdienstvollsten in unserer Gesellschaft, die zu einem erheblichen Teil auch von ideellen, humanen und kulturellen Werten geprägt ist. Die Anlässe für dringende Hilfe sind leider zahlreicher, als staatliche Finanzkraft und private Hilfsbereitschaft abdecken können.

Umso wertvoller ist die persönliche Entscheidung, mit eigenen Mitteln dazu beizutragen, dass sich auf dieser Welt etwas zum Besseren wendet – und sei es auch nur in relativ kleinem Umfang, in einem speziellen Detail, in einer besonderen Situation oder aus einem ganz persönlichem Antrieb heraus.

Die Stärke der Spende ist zugleich auch ihre größte Schwäche:

Spenden helfen sofort und unmittelbar, sie werden zeitnah für bestimmte Zwecke ausgegeben. Daher sind sie besonders geeignet, wenn in Notsituationen schnell und unmittelbar geholfen werden soll. Regelmäßige Unterstützung können Spenden aber nur in Ausnahmefällen leisten.

Anders Stiftungen:

Stiftungen arbeiten nach dem Kapitalerhaltungsgebot und verwenden nur die Erträge des Stiftungskapitals für die Unterstützung ihrer Zwecke. Das Stiftungskapital selbst bleibt dauerhaft erhalten und dient zur langfristigen Finanzierung des Stiftungszwecks. Damit stellen Stiftungen sicher, dass sie ihre Aufgabe nachhaltig erfüllen können.

Gutes ist am besten gleich getan: Eine Stiftung gründen

Es gibt viele Anlässe zur Gründung einer Stiftung, die Ihren Namen trägt: Jubiläen und runde Geburtstage, Weihnachten, erhaltene Schenkungen, angetretene Erbschaften – oder auch einfach, dass die Zeit reif dafür ist, Ihr gesellschaftliches Engagement nachhaltig zu verankern.

Lesen Sie mehr darüber, wie Stiftungen helfen.